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Durch die Corona-Krise hat der Versorgungsbereich der ambulanten Rehabilitation Einnahmeausfälle zu verzeichnen. Ambulante Rehabilitationsmaßnahmen werden derzeit nicht mehr durchgeführt. Die Einrichtungen müssen hohe finanzielle Verluste verkraften. Der Bundesverband Geriatrie fordert, dass auch ambulante Einrichtungen einen Rettungsschirm erhalten. Ansonsten drohen Versorgungsengpässe.

Ambulante Rehabilitationseinrichtungen sowie der Bereich der mobilen Rehabilitation ergreifen derzeit alle erforderlichen Maßnahmen, die zur Bewältigung der aktuellen Corona-Krise beitragen. Jedoch können Menschen mit Rehabilitationsbedarf ihre Rehabilitation angesichts der Beschränkungen des öffentlichen Lebens nicht mehr antreten.

Das kann für die Einrichtungen das wirtschaftliche Aus bedeuten, da laufende Kosten – wie etwa für Personal oder Miete weitergezahlt werden müssen und nur geringfügig gesenkt werden können. Viele ambulante Rehabilitationseinrichtungen verfügen nicht über erforderliche Rücklagen, um über einen längeren Zeitraum immense Verluste auszugleichen. Eine Kompensation der Umsatzeinbußen ist im Gegensatz zu den Krankenhäusern, den stationären Rehabilitationseinrichtungen oder zum Beispiel auch den Zahnärzten bisher nicht vorgesehen.

„Die ambulanten sowie mobilen Einrichtungen müssen entsprechende Ausgleichszahlungen erhalten, um die Versorgungsstrukturen aufrechtzuerhalten. Andernfalls drohen nach der Krise ernsthafte Versorgungsengpässe mit weitreichenden Folgen für die betroffenen Patienten“, sagte Dirk van den Heuvel, Geschäftsführer des Bundesverbandes Geriatrie e.V.

Es muss sichergestellt werden, dass ambulante Einrichtungen ihrem Rehabilitationsauftrag auch in Zukunft nachkommen können, um Pflegebedürftigkeit und Rezidive zu vermeiden.

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