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Mit dem Entwurf eines „Gesetzes zur Stärkung des Pflegepersonals“ hat die Bundesregierung die Gefahren eines sich verschärfenden Mangels an qualifizierten Pflegekräften offensichtlich erkannt und will unter anderem „spürbare Entlastungen im Alltag der Pflegekräfte durch eine bessere Personalausstattung und bessere Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege...[schaffen], um die Pflege und Betreuung der Patientinnen und Patienten sowie der Pflegebedürftigen weiter zu verbessern.“

Die Versorgung betagter und hochbetagter Patienten wird in den kommenden Jahren noch stärker in den Fokus des deutschen Gesundheitssystems rücken, als dies in den letzten Jahren der Fall war. Die demografische Entwicklung und die damit verbundenen Herausforderungen der Sicherung einer qualitativ hochwertigen Versorgung erfordern unter anderem eine bessere Absicherung der Pflegepersonalausstattung.

Der BV Geriatrie lehnt Pflegepersonaluntergrenzen, die ausschließlich darauf abzielen, Pflegefehler zu vermeiden, ab. Diese führen nicht zu einer Verbesserung der Situation in der Pflege und können somit schwerwiegende Auswirkungen auf die Versorgungsqualität der Patienten haben. Aus Sicht des BV Geriatrie ist die Einführung eines Instruments zur Personalbedarfsermittlung geboten, um eine am Bedarf des Patienten orientierte Pflegepersonalausstattung sicher zu stellen.

Die vollständige Stellungnahme zum Kabinettentwurf des Bundesverbandes Geriatrie e.V. zum Pflegepersonalstärkungsgesetz ist hier abrufbar.

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