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Das DRG-System einschließlich der erforderlichen Abrechnungsbestimmungen und Kodierregeln für die verbindlichen weiteren Klassifikationssysteme der ICD-10-GM und Operationenund Prozedurenschlüssel (OPS) sind hochkomplex und bieten eine Vielzahl von Auslegungsmöglichkeiten in deren Anwendung. Dies hat zu einem enormen Anstieg von Abrechnungsprüfungen seitens der Krankenkassen – verbunden mit einer Vielzahl von Streitigkeiten – geführt. Hierdurch werden der Gesundheitsversorgung nicht nur finanzielle Mittel entzogen, sondern in Zeiten eines deutlichen Fachkräftemangels auch wertvolle Arbeitszeit für die Versorgung von Patienten. Daher ist eine konzeptionelle Neuausrichtung der Rahmenbedingungen der Abrechnung von Krankenhausleistungen grundsätzlich zu begrüßen. Dies ist ein längst notwendiger Schritt, um eine Abkehr von den ausufernden Abrechnungsstreitigkeiten erbrachter Krankenhausleistungen einzuleiten.

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