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Erstmal haben vier Therapeutinnen in diesem Herbst ihre Fachweiterbildung Zercur Geriatrie abgeschlossen.

Für vier Absolventinnen von Zercur Geriatrie, der spezifischen Fachweiterbildung (FWB) für Therapeuten, ist die Fortbildung nun erfolgreich beendet. Nach einer Corona-bedingten Verlegung der Prüfungen vom Frühling in den Herbst stellten sie vor einer interdisziplinär besetzten Kommission ihr Fachwissen unter Beweis. „Die diesjährige Prüfung wurde erstmalig durchgeführt und ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg, die hohen Qualitätsstandards in der Geriatrie sicherzustellen“, sagt Michaela Brooksiek, beim Bundesverband Geriatrie e.V. als Referentin für Zercur zuständig. 

Nachdem zunächst mit viel positiver Resonanz ein Basiskurs Geriatrie und 2010 die FBW Pflege etabliert worden war, bietet der Verband seit 2017 zudem für den therapeutischen Bereich des interdisziplinären, multiprofessionellen Teams eine geriatriespezifische Weiterbildung an. Sie baut auf dem Basislehrgang auf und umfasst die Teilnahme an verschiedenen Pflicht- und Wahlmodulen im Umfang von 400 Stunden innerhalb von fünf Jahren.

Neben dem Erwerb von Fachwissen steht dabei auch der Vernetzungsgedanke für die Bereiche der Physio- und Ergotherapie, der Logopädie sowie der Sprachtherapie im Mittelpunkt. „Damit tragen wir dem interdisziplinären Behandlungsansatz der Geriatrie Rechnung“, erläutert Brooksiek. Die Teilnehmer lernten andere Therapiebereiche besser kennen und könnten das Erlernte bei der eigenen Arbeit mit dem Patienten umsetzen – im Sinne des optimierten Behandlungserfolges.

Die vier Therapeutinnen gehören nun deutschlandweit zu den ersten zertifizierten „Zercur Fachtherapeuten Geriatrie“. Die Prüfkommission bestand aus Ärztinnen und Vertreterinnen von Mitgliedseinrichtungen des Bundesverbands Geriatrie.