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Durch die Corona-Krise haben Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen Einnahmeausfälle zu verzeichnen, da viele Betten aktuell nicht so belegt werden, wie es vor der Corona-Pandemie geplant war. Viele Einrichtungen müssen daher immense finanzielle Verluste verkraften. Die Leistungserbringerverbände - zu denen der Bundesverband Geriatrie zählt - haben sich fristgerecht mit dem GKV-Spitzenverband auf Ausgleichszahlungen geeinigt.

Die Vereinbarung wurde von den 12 beteiligten Organisationen* geschlossen. Sie regelt Ausgleichszahlungen für den Zeitraum vom 16. März bis 30. September 2020 und wird mit heutigem Datum in Kraft treten.

 

Das Übereinkommen geht auf das COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz vom 28. März 2020 zurück. Danach hat der GKV-Spitzenverband mit den für die Erbringer von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und medizinischer Vorsorge maßgeblichen Verbänden auf Bundesebene zu vereinbaren, wie der Nachweis über die Zahl der täglich stationär behandelten oder aufgenommenen Patienten im Vergleich zum Referenzwert zu erbringen ist und welche Meldungen zu erfolgen habe. Zudem war zu vereinbaren, wie der durchschnittliche Vergütungssatz ermittelt wird.


* Beteiligt waren folgende Leistungserbringerverbände:


-    Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e. V.
-    Bündnis Kinder- und Jugendreha e. V.
-    Bundesverband Geriatrie e. V.
-    Bundesverband Deutscher Privatkliniken e. V.
-    Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e. V.
-    Deutscher Caritas Verband e. V.
-    Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) e. V.
-    Deutscher Paritätischen Wohlfahrtsverband -Gesamtverband– e. V.
-    Deutsches Roten Kreuz – Generalsekretariat - e. V.
-    Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.
-    Fachverband Sucht e. V.


Download IconDownload Dokument "Ausgleichszahlungsvereinbarung Vorsorge und Rehabilitation"

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