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Die Frist zur Lieferung der Gemidas-Daten für 4/2016 endet am 31.01.2017.

 

 

 

 

 

 

Die Qualität der Versorgung ist zu einem zentralen Element im Gesundheitssystem geworden.

Ein Ergebnis der Überlegungen, auf welcher Basis verlässliche Aussagen hinsichtlich der Qualität und auch der Quantität der Behandlung geriatrischer Patienten getroffen werden können, war die Schaffung einer zentralen Datenbank. Diese Datenbank soll die Leistungen und Ergebnisse in der geriatrischen Versorgung repräsentativ abbilden und analysieren indem sie in anonymisierter Form die wichtigsten Behandlungsdaten geriatrischer Patienten erfasst.

Anfang 2000 wurde GEMIDAS (Geriatrisches Minimum Data Set) im Auftrag des Bundesverbandes von der Forschungsgruppe Geriatrie der Charité entwickelt und betrieben. 
Im Herbst 2006 wurde das Eingabemodul für die Zentraldatenbank durch die neue Software GEMIDAS Pro ersetzt. Dieses Modul wird in einem kontinuierlichen Prozess weiterentwickelt. So ist sichergestellt, dass die Erfahrungen in den Geriatrien kontinuierlich in das System mit einfließen und vor allem der Praxisbezug nicht verloren geht.

Im Mittelpunkt stehen dabei die wichtigsten Grunddaten und Merkmale der geriatrischen Patienten sowie die wichtigsten Parameter des Behandlungsverlaufs und des Behandlungsergebnisses. Diese werden für die teilnehmenden Einrichtungen näher analysiert und zudem im Sinne der Qualitätsförderung und -sicherung bundesweit klinikübergreifend verglichen.

Von den sich beteiligenden Einrichtungen werden quartalsweise die Datensätze an den Bundesverband gesendet und dort auf einem separaten Server gespeichert und ausgewertet.

Für die Datenerfassung in den Einrichtungen wird eine spezifische Software GEMIDAS Pro zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus stehen weitere Softwarelösungen verschiedener Anbieter zur Verfügung.

Alle Teilnehmer erhalten jedes Jahr vier Quartalsauswertungen und eine Jahresübersicht. In diesen Auswertungen wird die eigene Entwicklung aufgezeigt und der Vergleich zu den anderen geriatrischen Einrichtungen gezogen.

Entsprechend der gesetzlich unterschiedlich ausgestalteten Versorgungsstruktur der geriatrischen Patienten in den einzelnen Bundesländern beteiligen sich sowohl Akutkliniken als auch Rehabilitationseinrichtungen an GEMIDAS Pro, sodass die Datenanalysen die Situation in der gesamten Geriatrie widerspiegeln. Gemidas ist damit die größte geriatrische Fachdatenbank in Deutschland. Lediglich in Bayern besteht eine ähnliche Datenbank, die Mitte der 90er-Jahre auf Grundlage des Gemidas-Programmkerns mit öffentlichen Mitteln des Freistaats Bayern separat weiterentwickelt wurde.

Das gesamte Gemidas-System des Bundesverbandes wird ausschließlich durch die Mitgliedsbeiträge der Mitglieder und die geringen Nutzungsgebühren für Nichtmitglieder des Bundesverbandes finanziert. Das System ist somit seit seiner Einführung wirtschaftlich völlig unabhängig von staatlichen Zuschüssen oder Mitteln der Industrie.

GEMIDAS Pro steht allen geriatrischen Einrichtungen in Deutschland offen. Jede Geriatrie, die sich an der vergleichenden Qualitätssicherung beteiligen möchte, muss sich beim Bundesverband Geriatrie anmelden.

Wenn Sie weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich an die Ansprechpartnerin für GEMIDAS Pro beim Bundesverband Geriatrie:

Michaela Brooksiek
Bundesverband Geriatrie e.V.
Reinickendorfer Str. 61
13347 Berlin
Tel.: 030 / 3 39 88 76 12
Fax: 030 / 3 39 88 76 20
E-Mail: gemidas.pro@bv-geriatrie.de