150 Fachvertreter aus dem Bereich der Altersmedizin beraten im Rahmen der diesjährigen Frühjahrstagung des Bundesverbandes Geriatrie über aktuelle Entwicklungen bei der Versorgung betagter und hochbetagter Patienten. Im Mittelpunkt stehen innovative Versorgungskonzepte, die Aktivierend-therapeutische Pflege in der Geriatrie sowie zentrale Fragen der Qualitätssicherung.

Mitgliedseinrichtungen führen permanente „Aufnahmeprüfungen“ ein / Verband: Mit flächendeckender und fachgerechter Versorgung Herausforderungen einer zunehmend alternden Gesellschaft meistern

Im Rahmen des Jahreskongresses fassten die rund 270 Vertreter der Mitgliedseinrichtungen des Verbandes neben der Vorstandswahl weitreichende Beschlüsse zur Qualitätssicherung in der Geriatrie sowie zur politischen Positionierung des Verbandes. Unter anderem wurde eine Qualitätsüberprüfung der Mitgliedseinrichtungen während der Mitgliedschaft eingeführt. Des Weiteren mahnten die Mitgliedsvertreter eine angemessene Finanzierung der geriatrischen Versorgungsstrukturen an.

Bundesverband Geriatrie gibt auf Web-Portal detaillierte Informationen zu Aufbau, Funktionsweise und Zertifizierung Alterstraumatologischer Zentren / Erste Zertifizierungen erfolgt

Im Rahmen ihrer letzten Sitzung hat die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) einstimmig das Bundesministerium für Gesundheit dazu aufgerufen, auf die zügige Einführung von Geriatrischen Institutsambulanzen (GIA) gemäß § 118a SGB V durch die Selbstverwaltungspartner hinzuwirken. Die Einrichtung von GIA wird als  wichtiger Baustein für eine umfassende geriatrische Versorgung gesehen. Daher wird anderenfalls das BMG gebeten, eine rechtliche Überprüfung der Ausgestaltung des § 118a SGB V vorzunehmen. Der Bundesverband Geriatrie spricht sich für eine entsprechende Überprüfung der bisherigen Regelungen aus.