Bundesverband Geriatrie gibt auf Web-Portal detaillierte Informationen zu Aufbau, Funktionsweise und Zertifizierung Alterstraumatologischer Zentren / Erste Zertifizierungen erfolgt

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung gewinnt die sachgerechte Versorgung geriatrischer Patienten im Krankenhaus immer mehr an Bedeutung. Für betagte und hochbetagte Patienten, die aufgrund einer notwendigen Operation z.B. nach einer Fraktur oder Ähnliches nicht direkt in die Geriatrie aufgenommen werden können, müssen verzahnte Versorgungskonzepte zwischen Geriatrie und der jeweiligen Fachabteilung vorgehalten werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die geriatrischen Patienten ausreichend mit altersmedizinischer Kompetenz versorgt werden. Dazu wurde das Konzept des „atz – Alterstraumatologisches Zentrum“ entwickelt, welches auf der Internetseite www.alterstraumzentrum.de abrufbar ist.

Diese thematische Website steht jetzt „im neuen Gewand“ zur Verfügung. Auf der Seite finden sich alle wesentlichen Aspekte zu Leitgedanken, Einrichtung und Betrieb von Alterstraumatologischen Zentren in Deutschland.

Einen zentralen Platz nehmen die Informationen zum Zertifizierungsverfahren Alterstraumatologischer Zentren ein. Inzwischen haben die ersten beiden erfolgreichen Zertifizierungen von Einrichtungen stattgefunden; weitere Verfahren sind eingeleitet. Ergänzt wird das Angebot durch den Aufbau eines Alterstraumaregisters sowie eines Pressebereiches.

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie e.V. hatte der Bundesverband Geriatrie das Konzept „atz - Alterstraumatologisches Zentrum“ entwickelt. Ziel der atz ist es, geriatrische Traumapatienten sowohl unfallchirurgisch als auch hinsichtlich der typischen geriatrischen Krankheitsbilder besser zu behandeln und die Reintegration des geriatrischen Traumapatienten in sein soziales Umfeld zu ermöglichen. Aus diesem Grunde arbeiten in einem Alterstraumatologischen Zentrum bettenführende Abteilungen der Geriatrie und der Unfallchirurgie mit ihren jeweiligen Spezialisten eng zusammen.

Gerade angesichts der angesprochenen demografischen Entwicklung mit einem rapide steigenden Anteil einer alten und hochaltrigen Bevölkerungsgruppe und deren Spezifik – wie das Vorliegen verschiedener Grunderkrankungen und die zunehmende Gefahr von Stürzen und Verletzungen – ist die Einrichtung der ATZ ein wesentliches Element zur Sicherung einer qualitätsgerechten und flächendeckenden geriatrischen Versorgung in Deutschland.

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