Mit der nachhaltigen Stärkung der sektorübergreifenden Versorgung, des Präventionsgedankens und dem Ziel, frühzeitig Pflegebedürftigkeit zu vermeiden, werden für die Versorgung geriatrischer Patienten wichtige Themen im Koalitionsvertrag aufgegriffen. Die vereinbarten Strukturreformen im Krankenhausbereich, insbesondere die vorgesehene Finanzierung der Pflegepersonalkosten unabhängig von Fallpauschalen, werden deutliche Auswirkungen auf die Geriatrien im Krankenhaus haben. Als personalintensiver Versorgungsbereich müssen hier sachgerechte Umsetzungsregelungen entwickelt werden, die nicht zu einer Verschlechterung der Versorgung führen dürfen. Vielmehr muss eine Stärkung der Versorgung unmittelbar am Patienten erreicht werden.

Bereits zum 12. Mal konnte der Bundesverband Geriatrie Absolventen der „ZERCUR GERIATRIE®-Fachweiterbildung Pflege“ zu ihrer erfolgreich bestandenen Prüfung gratulieren.

Herr Ansgar Veer als Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Geriatrie wiedergewählt. Neuer stellvertretender Vorstandsvorsitzender ist Herr Dr. med. Michael Musolf. Die 28. Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Geriatrie beschließt zudem Eckpunkte für die zukünftigen fachspezifischen Versorgungsstrukturen geriatrischer Patienten in Deutschland.

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Geriatrie fand am 28. und 29. November im nordrhein-westfälischen Neuss statt. Im Mittelpunkt stand die turnusgemäße Wahl des Vorstands: Die Vertreter der 361 Mitgliedseinrichtungen des Verbandes bestätigten für weitere drei Jahre Herrn Ansgar Veer im Amt des Vorstandsvorsitzenden.

Aufbauend auf die erfolgreiche Premiere vom Mai 2017, bei der über 800 Teilnehmer den Kongress besuchten, veranstaltet der Bundesverband Geriatrie gemeinsam mit den Landesverbänden Berlin und Brandenburg auch 2018 einen multiprofessionellen Kongress für Altersmedizin in Berlin. Der Praxisbezug wird dabei im Kongresskonzept noch einmal ausgebaut.

Die aufgrund zahlreicher Beschwerden vom Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, in Auftrag gegebene und kürzlich in Berlin präsentierte Studie zeigt große Unterschiede im Genehmigungsverhalten von Krankenkassen und weist auf bestehende Defizite hin. Der Bundesverband Geriatrie begrüßt es sehr, dass dieses wichtige Thema aufgegriffen wurde.