Nach aktuellem Stand soll für Pflegekräfte in Rehabilitationskliniken kein zusätzliches Geld bereitgestellt werden. Das Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetzes (PpSG) beinhaltet bislang ausschließlich Maßnahmen zur Refinanzierung von Pflegekräften in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Rehakliniken werden von der Politik nicht berücksichtigt – obwohl die maßgeblichen Rehabilitationsverbände immer wieder darauf hingewiesen haben, dass dies weder sinnvoll noch sachlich begründbar ist.

Der Bundesverband Geriatrie e.V. (BV Geriatrie) appellierte unter anderem in seiner Stellungnahme vom 22. August 2018 zum Entwurf des PpSG an die Politik, Regelungen zur vollständigen Refinanzierung von Tarifsteigerungen beziehungsweise der Refinanzierung der Pflegekosten auch zu Gunsten der Rehabilitation in den Gesetzentwurf mit aufzunehmen. Es ist sachlich nicht erklärbar und versorgungspolitisch höchst bedenklich, dass Rehabilitationseinrichtungen, in denen rund 28.000 Pflegekräfte tätig sind, nicht mit Krankenhäusern beziehungsweise Pflegeinrichtungen finanziell in diesem Bereich gleichgestellt werden. Daher fordert der BV Geriatrie die Politik abermals auf, die Rehabilitationseinrichtungen gleichwertig zu behandeln und entsprechende Nachbesserungen am PpSG vorzunehmen.

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