Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner Sitzung am 4. Dezember 2014 die Änderung der QSKH-Richtlinie beschlossen. Krankenhäuser sind verpflichtet dokumentationspflichtige Leistungen in 100 Prozent der Fälle zu dokumentieren.

Wenn die Vollzähligkeit der gelieferten Datensätze pro Leistungsbereich unter 95 Prozent bzw. 100 Prozent (Transplantationsleistungsbereiche) liegt, erfolgen finanzielle Sanktionen bezogen auf den jeweils betroffenen Leistungsbereich. Die beschlossenen Änderungen gehen einen Schritt weiter. Die Ergänzung im § 24 Absatz 1 Satz 4 lauten: „lag ab dem Erfassungsjahr 2015 die Dokumentationsrate des jeweiligen Leistungsbereiches bereits im Vorjahr unter 95 Prozent erhöht sich der Abschlag für jeden nicht dokumentierten Datensatz auf 300,00 Euro“. Für den Transplantationsbereich ist ebenso eine Verdopplung des Sanktionsbetrages bei wiederholter Nichterfüllung der Dokumentationsrate vorgenommen worden. Die Sanktionen kommen erstmalig für die im Erfassungsjahr 2015 zu erhebenden Daten im Jahr 2016 zur Anwendung. Sie kommen für alle Leistungsbereiche der QSKH-RL inklusive deren Anlagen zur Anwendung.