Ausgabe 2018

Auch in der neuen Ausgabe werden die wichtigsten Kodierregeln unter Berücksichtigung geriatrischer Probleme erläutert sowie allgemeine und spezifische Dokumentationshinweise gegeben.
Das leistungsrechtliche Kapitel, welches sich u.a. mit aktueller Rechtsprechung und der Prüfverfahrensvereinbarung (PrüfvV) beschäftigt, wurde umfassend ausgebaut und sucht im Rahmen von Kodierhilfen seinesgleichen.

Die aktualisierten Auslegungshinweise des Bundesverbandes Geriatrie und der MDK-Gemeinschaft sind ebenfalls Bestandteil dieses Buches.
Zudem enthält die Neuauflage Kriterien für die primäre und sekundäre Fehlbelegung aus Sicht der Geriatrie.

Das Kodierhandbuch Geriatrie 2018 wurde mit Blick auf die Änderungen der ICD-10-GM, OPS, Deutsche Kodierrichtlinien etc. aktualisiert.

Ziel

Ziel des Kodierhandbuchs Geriatrie ist es, dem therapeutischen Team in der Geriatrie eine leicht verständliche, praxisnahe Unterstützung in der täglichen Kodierung zu geben und somit den erforderlichen täglichen Aufwand für eine fach- und sachgerechte Abbildung der erbrachten Leistungen in der Behandlung geriatrischer Patienten zu minimieren. Darüber hinaus werden dem erfahrenen Kodierer weiterführende Informationen vermittelt und strukturelle Zusammenhänge im Fallpauschalensystem verdeutlicht.

Das Kodierhandbuch Geriatrie wird jährlich aktualisiert. Dargestellt werden geriatrierelevante Neuerungen, auch unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung. Die wichtigsten Kodierregeln werden in Bezug auf geriatrische Probleme erläutert. Zudem enthält das Buch die Auslegungshinweise des Bundesverbandes Geriatrie zu den OPS 8-550 und 8-98a sowie die Auslegungshinweise der MDK-Gemeinschaft.

Das Kodierhandbuch Geriatrie

• informiert über Grundlagen und Neuigkeiten
• ist für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet
• enthält praktische Hinweise für alle Berufsgruppen
• wird jährlich aktualisiert und unter Beachtung der Deutschen Kodierrichtlinien und auf der Grundlage der jeweils neuesten Versionen der ICD-10-GM und der OPS erstellt
• enthält aktuelles leistungsrechtliches Kapitel
• die beigefügte CD beinhaltet u.a. häufige geriatrische Diagnosen und ergänzt die Kodiersoftware in der Einrichtung

Auszug

• Woran erkennt man den geriatrischen Patienten?
• Geriatrische DRGs
• Die wichtigsten Kodierregeln aus geriatrischer Sicht
• Geriatrierelevante ICD-Schlüsselnummern mit entsprechenden Kodierrichtlinien
• Altersspezifische Erkrankungen und Symptome
• OPS 8-550 und 8-98a – die einzelnen Mindestvoraussetzungen mit Erläuterungen des Bundesverbandes Geriatrie
• Aktivierend-therapeutische Pflege

Autoren

• Dipl. Med.-Inf. (FH) Anke Wittrich
• Konstantin Hatzopoulos
• RA Carsten Klein
• Kristina Oheim
• Nicole Benz
• Hon.-Prof. Dr. med. Dieter Lüttje
• Dr. med. Michael Meisel

Bezug

Das Kodierhandbuch Geriatrie 2018 kann über den Buchhandel (ISBN 978-3-86523-294-6), im Internet oder direkt beim Verlag erworben werden:
Schüling Verlag, Falkenhorst 4, 48155 Münster
www.schueling.de; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ergänzungstexte

Download IconPKMS-E und Aktivierend-therapeutische Pflege in der Geriatrie (ATP-G)

Mit dem Weißbuch Geriatrie hat der Bundesverband Geriatrie im Jahr 2010 erstmals eine umfassende Analyse der bundesweiten Versorgungsstrukturen der Geriatrie und dem medizinischen Versorgungsbedarf betagter und hochbetagter Patienten herausgegeben. Auf der Basis umfangreicher Datenerhebungen und -auswertungen zeigt das Weißbuch Geriatrie die wesentlichen Anforderungen an eine flächendeckende, fachspezifische und patientengerechte Versorgung auf und hat sich so zum Standardwerk für versorgungspolitische und –strukturelle Fragestellungen der Altersmedizin entwickelt.


Die dritte Auflage des Weißbuchs Geriatrie erscheint in zwei Bänden. Der im Juli 2016 erschienene Band I setzt die Darstellung der aktuellen Versorgungsstrukturen in den einzelnen Bundesländern sowie die Analyse und Quantifizierung der zukünftigen Versorgungsbedarfe und der sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Fragen fort. Aufbauend auf den methodischen Grundlagen und Ergebnissen der Vorauflage leistet das Weißbuch Geriatrie damit auch in seiner Neuauflage einen wertvollen Beitrag zur Diskussion um zentrale gesellschafts- und gesundheitspolitische Herausforderungen des demografischen Wandels. Das Erscheinen von Band II der Neuauflage des Weißbuchs Geriatrie mit dem Titel „Demografie und Geriatrie – Versorgungspolitisches Konzept und Finanzierung“ ist für das erste Quartal 2018 vorgesehen.

Das Weißbuch Geriatrie kann zum Preis von 25,- Euro im Buchhandel erworben werden (ISBN 978-3-17-031042-1).

Herzlich willkommen auf den Seiten des Landesverbandes Geriatrie Baden-Württemberg!

Im Laufe seiner Geschichte hat sich der Bundesverband immer wieder mit der Frage der notwendigen personellen Ausstattung geriatrischer Versorgungseinrichtungen befasst. Angepasst an die Entwicklung der Geriatrie gab es vom Verband in regelmäßigen Abständen konkrete Personalkennzahlen als Empfehlungen für die personelle Ausstattung einer geriatrischen Einrichtung. Einer ersten zukunftsorientierten Veröffentlichung im Jahre 1998 folgten Daten im Rahmen der Entwicklung des Qualitätssiegels im Jahre 2005/2006 deren Ursprung auf damals aktuelle Personalkennzahlen der ersten Kalkulationshäuser zurückgingen, damit auf vor der DRG-Einführung bestehende Strukturen.

Personalkennzahlen dienen zur Information, Planung, Steuerung, aber auch zur Kontrolle und Weiterentwicklung eines Fachgebietes. Adressaten der Zahlen sind somit die Mitgliedseinrichtungen selbst, vor allem aber potenzielle neue Träger von Geriatrien, Kostenträger, Vertreter der Politik sowie andere Verbände, jedoch auch – zumindest indirekt – der MDK oder Zertifizierungsgesellschaften.

Dies bedeutet, dass die Personalkennzahlen mehrere Kriterien erfüllen müssen: zum einen eine zukunftsrelevante, qualitätssichernde Außendarstellung der Möglichkeiten und Leistungen der Geriatrie, zum Zweiten einen Orientierungsrahmen für Träger zum Personalbedarf zur Erbringung sachgerechter Behandlung geriatrischer Patienten (vergleichbar der Anforderungen für Stroke-Units, Überwachungseinheiten etc.) und zum Dritten die Basis zur Kostenkalkulation in der Geriatrie als Grundlage sachgerechter Vergütungen, gegebennenfalls auch vor Schiedsstellen.

Grundsätzlich gilt, dass die Personalkennzahlen nur dann prüfungsrelevant sein können, wenn die entsprechenden Kosten vergütungsrelevant abgebildet werden und in diesem Sinne anerkannt beziehungsweise refinanziert werden. Nur unter dieser Prämisse können die Zahlen eine Basis für die Qualitätssicherung sowie für die Prüfungen durch Kostenträger im Reha-Bereich sein.

In diesem Sinne beschreiben die Personalkennzahlen auch einen Orientierungsrahmen für den Zertifizierungsbereich. „Exzellenz-Zertifikate“ können sich darüber hinaus entsprechend oberhalb der angegebenen Werte positionieren.

Für den Bereich der geriatrischen Frührehabilitation im Krankenhaus sind Personalkennzahlen potenziell prüfrelevant, da die personaltechnischen Voraussetzungen zur Erbringung der geriatrischen Frühreha-Komplexpauschale gegeben sein müssen.

Personalkennzahlen

Bereich Bemessungsgröße / Bemerkung Orientierung
Ärzte Differenzierter Leistungskatalog*
(Grundleistungen, Funktionsleistungen, Besonderheiten)
Anhand des Leistungskatalogs zu errechnen
Tagesklinik (TK) entsprechend
Pflege Grundlage PPR (- x%) + Nachtwache
Pflegefachkraftquote (3-jähr. examiniert) mind. 75%
Abweichungen durch Raum-/ Organisationsstrukturen
(z. B. Hauswirtschaft)
Akut 1 : 1,35 – 1 : 1,8
Reha 1 : 1,7 – 1 : 2,25
TK 1 : 5,5 – 1 : 6

Therapeuten

Physiotherapie mit Physikalischer Therapie /
Ergotherapie / Logopädie / (Neuro-) Psychologie

‚Minimal-Standard‘ OPS 8-550
OPS 8-550 = Reha!
keine berufsgruppenbezogene Differenzierung
keine Anhaltszahlen für ‚Non 8-550-DRGs‘
1 : 4,4
(alle Berufsgruppen müssen vertreten sein)
TK entsprechend
Sozialdienst Orientierung an OPS 9 – 401.0/.2 1 : 40
TK entsprechend

* Bofinger/Dörfeldt/Tauch – „Arbeitshandbuch: Personalbedarf im Krankenhaus“ (Kommunal- und Schul-Verlag) als Grundlage für weiterführende Überlegungen hinsichtlich des Leistungskataloges

Als Bezugsgröße sind die belegten Betten zu verwenden. Eine grundsätzliche Differenzierung zwischen Geriatrie nach § 109 und § 111 SGB V erfolgt nicht, mit Ausnahme der Personalkennzahlen für die Pflege.

Der Personalbedarf des Ärztlichen Diensts ist abhängig von einrichtungsspezifischen Gegebenheiten (zum Beispiel Umfang Konsiliarleistungen, Funktionsdiagnostik, Umsetzung Arbeitszeitgesetz). In der Praxis hat sich gezeigt, dass der Personalbedarf einer relativ hohen Schwankungsbreite unterliegen kann. Daher ist es angezeigt, den individuellen Personalbedarf mit Blick auf die einrichtungsspezifischen Besonderheiten zu bestimmen.

Für die Berechnung des hausindividuellen Stellenschlüssels für den ärztlichen Dienst ist von folgendem Mindestumfang an Leistungen auszugehen:

  • Aufnahme- und Entlassung pro Patient 120 Minuten
  • tägliche Stationsbetreuung pro Patient 25 Minuten
  • tägliche Leistungen Therapie und Diagnostik pro Patient 10 Minuten
  • regelmäßige Fortbildung

Wie der Beispielrechnung zu entnehmen ist, erscheint für diese Mindestvoraussetzungen ein Mindeststellenschlüssel von 1:10 durchaus realistisch. Dieser kann allerdings in Abhängigkeit insbesondere von den tatsächlich zu erbringenden therapeutischen und diagnostischen Leistungen in der Geriatrie, dem Leistungsumfang des Chefarztes (zum Beispiel Einbindung in Forschung und Lehre, Aufgaben als ärztlicher Direktor) sowie der Wahrnehmung weiterer Aufgaben im ärztlichen Dienst deutlich abweichen.

Für den Bereich der Pflege fand die Vorgabe einer Pflegekraftquote Eingang in die Empfehlungen für Personalkennzahlen in der Geriatrie. Diese bezieht sich auf den Anteil 3-jährig examinierter Gesundheits- und Krankenpflegekräfte beziehungsweise Altenpflegekräfte sowie von der Übergangsregelung Betroffene 2-jährig examinierte Altenpflegekräfte.

Eine Festlegung von jeweils separaten Personalkennzahlen der einzelnen Berufsgruppen des therapeutischen Teams erfolgte nicht. Auf diesem Weg ist es möglich, den jeweiligen Besonderheiten einer Einrichtung zum Beispiel in Abhängigkeit vom Behandlungsspektrum oder bei der versorgungspolitischen Ausrichtung besser gerecht zu werden.

Die Personalkennzahlen für den Sozialdienst orientieren sich an den inhaltlichen und zeitlichen Vorgaben der OPS 9-401.0 Sozialrechtliche Beratung und OPS 9-401.2 Nachsorgeorganisation (OPS Version 2010)

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